7 wichtige Regeln zum Thema “Wandern”

  1. Eine gute Vorbereitung verhindert böse Überraschungen
    Dazu gehört die Erarbeitung eines Wanderplanes, das Rucksack packen nach Checkliste, die Beschäftigung mit dem Wandergebiet. Begleitet Sie ein Wanderführer, sollte man seinen Anweisungen folgen. Schließlich ist er für die Gruppe verantwortlich und weiß viel besser als die übrigen Teilnehmer, wo welche Probleme auftreten können. Er hat die Wanderung ja vorbereitet.
  2. Langsam starten
    Nach dem Abmarsch in den ersten 30 Minuten langsam warmgehen. Das Gehtempo richtet sich ausschließlich nach dem Schwächsten in der Gruppe, d. h. ungefähr 4 km/h werden im Wanderplan berücksichtigt. Sein Pulsschlag sollte max. 130 pro Minute sein.
  3. Genügend Pausen einplanen
    Alle 2 Stunden wenigstens 10 Minuten pausieren. Dann sollte auch jeder etwas essen und trinken, eine Wanderung kostet Kraft und Energie. Bei Ermüdung oder Erschöpfungszeichen sofort ausgiebig rasten, dabei Brote, Kekse, Schokolade o.ä. (keinen Traubenzucker) essen und soviel wie möglich trinken. Bei Erschöpfung keine aufputschenden Medikamente einnehmen, falscher Ehrgeiz kann tödlich sein! Rasten heißt Ruhen, auch für motorisch veranlagte Kinder. Am erholsamsten ist lang ausgestrecktes Liegen, evtl. mit hochgelegten Beinen. Ein Mittags- oder Gipfelschlaf kann der Gipfel des Genusses sein!
  4. Zusammen bleiben
    Die Solidarität der Gruppe zeigt sich auch darin, dass die ganze Gruppe in Sichtkontakt bleibt, d. h. der Erste muss in Sichtweite des Letzten sein und umgekehrt. Am Ziel oder an wichtigen Zwischenzielen kommt die Gruppe geschlossen an. Die Spitzengruppe muss dazu ihr Tempo verlangsamen, die Schlussgruppe ihr Tempo erhöhen.
  5. Die Bergnatur in Ruhe lassen
    Wo immer möglich, unmittelbar auf gebahnten und markierten Wegen gehen - nicht daneben. Alpine Pflanzendecken reagieren empfindlich auf Trittschäden. Daß man Blumen nicht pflückt, die Tierwelt nicht stört und nicht herumschreit, wissen die meisten Bergfreunde. Halten sie sich auch daran? Biotope dürfen nicht beeinträchtigt werden ,in Naturschutzgebieten gilt ein Wegegebot!
  6. Wandern ist angewandter Umweltschutz
    Die Anreise sollte möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen, oder zumindest Fahrgemeinschaften gebildet werden. Es sollten keine Einwegverpackungen verwendet werden, zumindest nicht für Getränke und das Vesper. Fällt doch Müll an, wird er eingepackt und zu Hause ordnungsgemäß entsorgt. Die Menschen im Wandergebiet sind nicht für den Müll der Wanderer verantwortlich.
  7. Wettergefahren niemals unterschätzen
    Das Gelingen einer Tour steht und fällt mit dem Wetter. Beobachten Sie sorgfältig - auch bereits vor der Tour - die Wetterentwicklung. Hören Sie den Wetterbericht ab, oder rufen Sie den alpinen Wetterdienst (Telefon 11509), in speziellen Fällen auch die Alpine Auskunft des DAV (Telefon 089/294940) an. Kehren Sie bei drohendem Wettersturz rechtzeitig um, suchen Sie bei aufziehendem Gewitter geschützte Orte auf und verlassen Sie Grate und exponierte Stellen.

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